Die Spielstätten

Erst 1996 zog das Philharmonische Orchester ins Konzerthaus ein. Vorher musste es mit mehr oder weniger geeigneten Spielstätten vorlieb nehmen. Wir nehmen Sie mit auf eine Tour durch die verschiedenen Orte in Freiburg, an denen das Orchester bisher spielte.

 


 

Bis 1910 beherbergte das ehemaligen Augustinerkloster in der Salzstraße das Stadttheater. Hier spielte auch das junge Städtische Orchester seine Konzerte und Opernaufführungen. Bis 1910 beherbergte das ehemalige Augustinerkloster das Stadttheater und das Städtische Orchester.

Das alte Stadttheater im ehemaligen Augustinerkloster

Als das Städtische Orchester 1887 gegründet wurde, hatte es noch keine eigenen Räumlichkeiten, aber schon eine Fülle von Aufgaben zu bewältigen. Insbesondere im Winter sollte es dem Theater- und vor allem den Opernbetrieb des Stadttheaters dienen. Das Stadttheater war zu dieser Zeit im ehemaligen Augustinerkloster in der Salzstraße untergebracht war. Da im Theater noch kein geeigneter Raum vorhanden war, musste die erste Probe des Orchesters nach seiner Gründung noch im Leihhaus stattfinden. Bald fanden im Stadttheater Umbauten statt, um für das Orchester Platz zu schaffen. Doch diese Übergangsphase verlief nicht reibungslos, wie sich Richard Birnschein – Gründungsmitglied des Orchesters und erster Chronist – erinnert:

Der Dienstanfang aber verzögerte sich von Tag zu Tag, weil der Orchesterraum im Theater noch nicht fertiggestellt war. Am 28. September [1887] war zunächst eine Sitzprobe in diesem Raume, der wohl vergrößert worden war, aber doch nicht so, daß alle 42 Musiker darin Platz fanden. Harfe und Pauken waren in der ersten Sperrsitzreihe plaziert. Der Orchesterraum lag noch so hoch, daß die Musiker von ihren Plätzen aus bequem alle Vorgänge auf der Bühne sehen konnten. Das letztere war zwar sehr angenehm, aber dafür mußte ein ganz außergewöhnliches piano und pianissimo eingeführt werden und das ist viel schwieriger und anstrengender, als mancher glaubt.

(R. Birnschein, Geschichte des städtischen Orchesters Freiburg im Breisgau. Zu dessen 25jährigen Jubiläum, Freiburg 1912, S. 13)
1909 sorgt das schlechte Wetter für Probleme bei den sonst beliebten Konzerten im Stadtgarten. (Seite 1 von 2) (Stadtarchiv C3/255/8) Die Stadtgartenkommission bittet um Erlaubnis, die Konzerte bei zu wenigen Zuhörern absagen zu dürfen. (Seite 2 von 2) (Stadtarchiv C3/255/8)
1909: Wegen schlechten Wetters leiden die Konzerte im Stadtgarten unter Publikumsschwund.

Neben dem Musiktheater hatte man in der Stadt auch die touristische Entwicklung im Blick und wollte Freiburg in den Sommermonaten mit einer „städtischen Churmusik ausstatten. An „volksthümliche Konzerte wurde dabei ebenso gedacht wie an die Unterstützung von Freiburger Musik- und Gesangsvereinen. Aufgrund dieser vielfältigen Anforderungen wechselte das städtische Orchester in den Anfangsjahren seine Spielstätten noch sehr häufig und trat zum Beispiel in den Räumen des Philharmonischen Vereins und der Liedertafeln auf. Zudem sollten das ganze Jahr hindurch etwa sechs bis acht Sinfoniekonzerte in der Korn- oder der Sängerhalle stattfinden. Nach einiger Zeit waren die Symphoniekonzerte jedoch so gut besucht, dass sie ab Winter 1888 ins größere Theater verlegt werden mussten. Ab dem 26.6.1888 wurde zudem die neuerrichtete Halle im Stadtgarten die Sommer-Spielstätte (Juni bis September) des Orchesters, das dort eigene und sehr beliebte Abonnementsreihen anbot. Vor allem durch diese sogenannten „Stadtgarten-konzerte erarbeitete sich das Orchester eine gewisse Popularität in der Stadt.

 

Das neue Stadttheater

1910 wurde das neu errichtete Stadttheater auch zur Hauptspielstätte des Philharmonischen Orchesters. (Stadtarchiv Kiste 1-3) 1910 wurde das neu errichtete Stadttheater auch zur Hauptspielstätte des Philharmonischen Orchesters.

Das ehemalige Augustinerkloster an der Salzstraße war 1823 als Theater mit 730 Sitzplätzen hergerichtet  worden, was einer Bevölkerung von circa 12 000 angemessen schien. 1910 hatte Freiburg aber schon 70 000 Einwohner und das alte Haus reichte nicht mehr aus. Um das alte Augustinerkloster funktional als Spielstätte für Theater und Konzerte zu ersetzen, beschloss die Stadt Freiburg ein neues, größeres Theater zu errichten. Bei der Suche nach einem geeigneten Standort kam man bald auf das Gelände um die heute abgerissene Villa Platenius am Theaterplatz in der Nähe des Bahnhofs. Die Stadt Freiburg erwarb die Grundstücke für 559 000 Mark und schrieb 1901 einen Wettbewerb für den Bauplan des Theaters aus, den der Architekt Seeling aus Berlin gewann. Von Ende 1905 bis Spätsommer 1910 wurde das Theater nach seinen Plänen errichtet.

Dass die Aufgabe, Freiburg ein neues Theater zu geben, so leicht nicht war, daran erinnert eine Festschrift aus dem Jahr 1916 zu Ehren des Bürgermeisters Dr. Otto Winterer und seiner Stadtentwicklungspolitik:

Die zu lösende Aufgabe wurde dadurch kompliziert, daß das neue Spielhaus sowohl für große Opernaufführungen, für das heroische Drama, für die Spieloper wie für das intime Konversationsstück benutzbar sein sollte. Zu dieser Beziehung haben die Theatergebäude der mittleren und kleineren Städte den vielseitigsten Ansprüchen zu genügen, die dem künstlerischen und bühnentechnischen Ausdruck nicht immer günstig sind. Die Größe des Zuschauerraumes, die Abmessungen der Bühne, sowie die Weite des Proszeniums sind hiervon abhängig. In den Großstädten erleichtert sich die Aufgabe, weil für die große Oper, für das Schauspiel, Operette usw. besondere Theater errichtet werden. In Freiburg hat man dem Theatergebäude die Formen des großen Opernhauses gegeben.
(Heinrich Müller: Oberbürgermeister Dr. Otto Winterer. Ein Vierteljahrhundert Entwickelungsgeschichte der Stadt Freiburg. Freiburg 1916, S. 10)

Die Gesamtkosten für das neue Stadttheater betrugen rund vier Millionen Mark, von denen die reinen Baukosten circa 3,4 Millionen Mark verschlangen. Der Bau des Theaters wurde daher schon von den Zeitgenossen als eine Leistung angesehen, die „über die Unternehmungen ähnlich großer Städte des Reiches erheblich hinausgeht. Doch der Aufwand lohnte sich: Bei der Eröffnung konnte neue Theater 1133 Sitzplätze bieten und erwies sich für verschiedene Formen von Theater- und Musikaufführungen als geeignet.

 Der damalige Orchestermusiker und erste Chronist Birnschein schildert seine ersten Eindrücke im neuen Theater:

Anlage und Ausstattung des Stimmzimmers und des Orchesterraumes im neuen Theater sind mustergültig, jedoch ist es bis auf den heutigen Tag nicht möglich gewesen, die auftretende Zugluft im Orchesterraum ganz zu beseitigen. Auch ein passenderer Probesaal konnte noch nicht angewiesen werden.

(R. Birnschein, Geschichte des städtischen Orchesters Freiburg im Breisgau. Zu dessen 25jährigen Jubiläum, Freiburg 1912, S. 31.)

Am 27. November 1944 waren sowohl das Freiburger Stadttheater als auch die Konzerthalle im Stadtgarten durch einen Luftangriff zerstört worden. Als das Orchester schon bald nach Kriegsende seinen Spielbetrieb wieder aufnahm, wich es in die Räume des Casinos aus, wo am 21.9.1945 das erste Sinfoniekonzert stattfand. Freiburgs neuer Oberbürgermeister Wolfgang Hoffmann trieb, gegen viele Kritiker, den Wiederaufbau des Theaters schnell voran und spielte sogar in zwei „Aufbaukonzerten den Klavierpart in Joseph Haydns D-dur-Klavierkonzert selbst. Schon am 30. Dezember 1949 konnte das Theater mit Wagners Meistersingern wiedereröffnet werden. Auch in der 1954 neu eröffneten Stadthalle am Meßplatz war das Philharmonische Orchester nun gelegentlich zu Gast, nicht zuletzt in den 1980er Jahren unter dem Generalmusikdirektor Eberhard Kloke.

Das zerstörte Stadttheater nach dem Bombenangriff vom 27. November 1944. (Stadtarchiv Kiste 3-1-10) Wiederaufbau des Stadttheaters 1946. (Stadtarchiv Kiste 2-1-14)
Das Stadttheater nach der Zerstörung (1944) und im Wiederaufbau (1946).

Eine besondere Herausforderung im Großen Haus des Stadttheaters waren die Sinfoniekonzerte, bei denen das Orchester nicht im Orchestergraben saß, sondern selbst auf der Bühne stand. Damit die Bühne akustisch für Sinfoniekonzerte geeignet war, waren vor jedem Konzert aufwändige Umbauten nötig. Matthias Plümer, ehemaliger Technischer Direktor am Theater Freiburg, erinnert sich daran:

Wichtig waren die Konzert-Aufbauten aus Plafond und Wänden, um im Großen Haus die richtige Akustik zu schaffen – der sogenannte Konzertsaal. Das war sehr aufwändig, so ein Umbau der Bühne konnte je nach Orchestergröße bis zu zwei Stunden dauern. Anfangs hatten wir noch einen alten schönen Konzertsaal  aus Holz, der nach dem Krieg gebaut wurde. Weil das Holz langsam kaputt ging, wurde der alte Konzertsaal 1994 unter dem Intendanten Ammann entsorgt und ein komplett neuer entwickelt. Aber jeder Generalmusikdirektor hatte eine etwas andere Vorstellung vom Klangkörper, sodass wir den Aufbau immer anpassen mussten. Aber in der Regel waren die GMDs mit unserem Konzertsaal im Großen Haus zufrieden.

Immer wieder war das Philharmonische Orchester auch in der 1954 gebauten Stadthalle zu hören. Für die Sinfoniekonzerte im Großen Haus des Stadttheaters wurde bis in die 1990er Jahre hinein ein Aufbau aus Holz verwendet, um die Akustik zu verbessern (im Hintergrund zu sehen). Foto ca. von 1983.
Das Orchester 1954 in der neugebauten Stadthalle und ca. 1983 im Großen Haus des Theaters mit den Konzertaufbauten aus Holz im Hintergrund.

 

Das Konzerthaus

Die Idee für ein multifunktionales Haus, das dem Philharmonischen Orchester Heimstatt werden konnte und gleichzeitig auch als Raum für Tagungen und Kongresse dienen sollte, wurde erst 1983 aktuell, als die Landesregierung Baden-Württembergs für das von der Stadt Freiburg entwickelte Konzept Fördermittel in Aussicht stellte.

Richtfest im neuen Konzerthaus am 28. April 1994. Richtfest im neuen Konzerthaus am 28. April 1994.

Unter dem Arbeitstitel „Kultur- und Tagungsstätte” nahm das Projekt seinen schwierigen und manchmal auch dramatischen Werdegang. Niemals zuvor war ein städtisches Vorhaben so heftig umstritten und politisch bekämpft worden wie das später so genannte Konzerthaus, das im Jahr 1988 Gegenstand eines Bürgerentscheides wurde. Dreizehnmal stand das Konzerthaus zur Abstimmung im Gemeinderat, der sich immer mit Mehrheit für das Projekt entschied. 1985 fasste dann der Gemeinderat den Grundsatzbeschluss zum Bau des Konzerthauses. 1992 begannen die Bauarbeiten an der dreigeschossigen Tiefgarage. Am 2. Oktober 1992 fand die Grundsteinlegung, am 28. April 1994 das Richtfest statt, bei dem das Philharmonische Orchester für den musikalischen Rahmen sorgte.

Eröffnet wurde das Konzerthaus am 28.6.1996 vom Philharmonischen Orchester Freiburg, das in Zusammenarbeit mit mehreren Freiburger Chören die Gurre-Lieder von Arnold Schönberg aufführte. Seit der Spielzeit 1996/1997 ist das Konzerthaus nun die feste Spielstätte für die Konzerte des Philharmonischen Orchesters. Oberbürgermeister Dr. Rolf Böhme schrieb anlässlich des Umzuges ein Geleitwort im Spielzeitheft:

Der jetzige Umzug in das Konzerthaus ist für das Philharmonische Orchester Chance und Herausforderung. Endlich hat Freiburg als Musikstadt ein Konzerthaus. Die Zahl der öffentlichen Veranstaltungen wird sich gegenüber den bisherigen Konzertreihen nahezu verdoppeln. Das Konzerthaus wird auch einen neuen Kreis von Zuhörern über das bisherige Stammpublikum hinaus ansprechen und bessere Möglichkeiten der Darstellung in einem hochrangigen Konzertsaal bieten – ein Gewinn für das Freiburger Musikleben! Das Philharmonische Orchester wird nicht als einziges Orchester im Konzerthaus zuhause sein. In das neue Haus zieht auch das Sinfonieorchester des Südwestfunks ein. Beide Orchester verstehen das Konzerthaus als ein Angebot zu einer guten und freundschaftlichen Zusammenarbeit, von der das Publikum profitieren wird.

(Spielzeitheft des Philharmonischen Orchesters Freiburg 1996/1997)

Das Philharmonische Orchester Freiburg vor dem neuen Konzerthaus. Das Philharmonische Orchester Freiburg vor dem neuen Konzerthaus.

Die besondere technische Ausstattung des Großen Saales im Konzerthaus ermöglicht durch verfahrbare Seiten- und Bühnenpodien und die seitlich hochklappbaren Rangemporen eine variable Bestuhlung und Gestaltung des Raumes. Für die Konzerte stehen im Großen Saal bei optimaler Nutzung etwa 1800 Plätze zur Verfügung. Da die Stühle nicht fixiert sind, läßt sich die Bestuhlung nach der Publikumsnachfrage richten. Da sehr viel Holz, ein frei schwingender Boden und einem Schuhkarton ähnlichen Grundmaße verwandt wurden, ist die Grundlage für eine ausgezeichnete Akustik gegeben.

Neben dem Großen Saal steht der kleinere Runden Saal zur Verfügung, in dem Kammerkonzerte ebenso wie die einführenden Vorträge zu den Sinfoniekonzerten stattfinden. Dieser Saal fasst etwa 150 Zuhörer und ist ebenfalls variabel zu bestuhIen. In seiner über 100-jährigen Geschichte hatte das Philharmonische Orchester mit dem Konzerthaus erstmals eine eigene Heimstätte gefunden .

Das Orchester im Konzerthaus 2011.
Das Orchester im Konzerthaus (2011).

 

Gastspiele und Reisen

1910 begannen die Verhandlungen über das erste auswärtige Gastspiel des Orchesters in Colmar. (Seite 1 von 8) (Stadtarchiv C3/255/9)
Der Briefwechsel (1910) zwischen Kapellmeistern und Theaterleitung dokumentiert, wie umstritten das erste Gastspiel in Colmar war.
Kapellmeister Gustav Starke spricht sich gegen die Reise aus. (Seite 2 von 8) (Stadtarchiv C3/255/9) Kapellmeister Munter sieht hingegen keine Gründe, die gegen das Gastspiel in Colar sprechen. (Seite 3 von 8) (Stadtarchiv C3/255/9) Kapellmeister Munter sieht hingegen keine Gründe, die gegen das Gastspiel in Colar sprechen. (Seite 4 von 8) (Stadtarchiv C3/255/9) Auch die Oberspielleitung des Theaters befürwortet das Gastspiel mit Einschränkungen. (Seite 5 von 8) (Stadtarchiv C3/255/9) Auch die Oberspielleitung des Theaters befürwortet das Gastspiel mit Einschränkungen. (Seite 6 von 8) (Stadtarchiv C3/255/9) Die Theaterdirektion stimmt dem Gastspiel schließlich unter Auflagen zu. (Seite 7 von 8) (Stadtarchiv C3/255/9) 1912 bestreitet das Philharmonische Orchester dann tatsächlich in Colmar sein erstes auswärtiges Gastspiel. (Seite 8 von 8) (Stadtarchiv C3/255/9)

Als letzter wichtiger Punkt bei der Beschäftigung mit den wichtigsten Spielstätten des Orchesters dürfen die Auftritte außerhalb Freiburgs nicht vergessen werden. Weil das Philharmonische Orchester erst mit dem Stadttheater und dann mit dem Konzerthaus eine feste Basis für den Opern- und Konzertbetrieb gefunden hatte, entstand offenbar schnell ein Bedürfnis, auch über Freiburg hinaus in der Region musikalisch tätig zu werden. Schon 1912 fand das erste auswärtige Gastspiel des Philharmonischen Orchesters im benachbarten Colmar statt. Diese Reise war damals in der Theater- und Orchesterleitung heftig umstritten und ein langer Briefwechseln über die angemessene Reiseklasse der Musiker im Zug und weitere finanzielle Kompensationen ging ihr voraus.

Insbesondere nach dem Zweiten Weltkrieg war das Philharmonische Orchester häufig in der Region zu Gast, und zwar nicht nur in der unmittelbaren Umgebung Freiburgs, sondern auch in Städten wie Straßburg, Offenburg oder Ludwigsburg. Ganz besonders stechen aber die etwas weiteren Reisen des Orchesters in Freiburgs Partnerstädte hervor: 19XX gastierte das Orchester in Innsbruck, 1995 im spanischen Granada, und XXXX schließlich im japanischen Matsuyama. Wolfram Gündel, Solobratscher des Orchesters, erinnert sich gern an die Reisen:

Die weiteste Reise vor ein paar Jahren war nach Japan, dort haben wir in Freiburgs Partnerstadt Matsuyama über ca. zwei Wochen sieben oder acht Konzerte gespielt. Diese größeren Reisen sind zwar sehr anstrengend, aber man lernte seine Kollegen auf anderen Ebenen kennen. Das schweißt ein Orchester zusammen. Daher denke ich sehr gern an diese Reisen zurück und auch viele Kollegen wünschen sich, dass wir so etwas noch einmal machen.

Und auch die junge Flötistin Myriam Stahlberger wünscht sich für die Zukunft weitere Reisen:

Eine große Tournee auch außerhalb Europas wäre toll. Ich finde es schade, dass ich bei der Orchesterreise nach Japan noch nicht dabei war. Sowas fänd ich sehr schön. Das schweißt das Orchester nochmal ganz anders zusammen und man bekommt etwas ganz anderes zu sehen.

In der nächsten Spielzeit wird das Philharmonische Orchester zunächst ein paar kleinere Tourneen spielen, unter anderem in Fribourg in der Schweiz und in Marktoberdorf im Allgäu. Dass es danach aber immer wieder gern in sein „eigenes Konzerthaus zurückkehrt, dessen kann man sich nach 125 Jahren und vielen Umzügen zwischen verschiedenen Spielstätten ziemlich sicher sein.

1995 war das Philharmonische Orchester Freiburg zu Gast im spanischen Granada. Das Philharmonische Orchester bei einem seiner jährlichen Open-Air-Konzerte auf dem Münsterplatz.
Außer Haus: Das Orchester zu Gast in Granada (1995) und bei einem Open-Air-Konzert auf dem Freiburger Münsterplatz.
1909 sorgt das schlechte Wetter für Probleme bei den sonst beliebten Konzerten im Stadtgarten. (Seite 1 von 2) (Stadtarchiv C3/255/8)
Die Stadtgartenkommission bittet um Erlaubnis, die Konzerte bei zu wenigen Zuhörern absagen zu dürfen. (Seite 2 von 2) (Stadtarchiv C3/255/8)
Bis 1910 beherbergte das ehemaligen Augustinerkloster in der Salzstraße das Stadttheater. Hier spielte auch das junge Städtische Orchester seine Konzerte und Opernaufführungen.
1910 wurde das neu errichtete Stadttheater auch zur Hauptspielstätte des Philharmonischen Orchesters.
Das zerstörte Stadttheater nach dem Bombenangriff vom 27. November 1944.
Wiederaufbau des Stadttheaters 1946.
Immer wieder war das Philharmonische Orchester auch in der 1954 gebauten Stadthalle zu hören.
Für die Sinfoniekonzerte im Großen Haus des Stadttheaters wurde bis in die 1990er Jahre hinein ein Aufbau aus Holz verwendet, um die Akustik zu verbessern (im Hintergrund zu sehen). Foto ca. von 1983.
Das Philharmonische Orchester Freiburg beim Gastspiel in Straßburg am 20.04.1984 mit Iannis Xenakis' »Terretektorh«.
Richtfest im neuen Konzerthaus am 28. April 1994.
1995 war das Philharmonische Orchester Freiburg zu Gast im spanischen Granada.
Das Philharmonische Orchester Freiburg vor dem neuen Konzerthaus.
Das Philharmonische Orchester bei einem seiner jährlichen Open-Air-Konzerte auf dem Münsterplatz.
Das Orchester im Konzerthaus 2011.1910 begannen die Verhandlungen über das erste auswärtige Gastspiel des Orchesters in Colmar. (Seite 1 von 8) (Stadtarchiv C3/255/9)
Kapellmeister Gustav Starke spricht sich gegen die Reise aus. (Seite 2 von 8) (Stadtarchiv C3/255/9)
Kapellmeister Munter sieht hingegen keine Gründe, die gegen das Gastspiel in Colar sprechen. (Seite 3 von 8) (Stadtarchiv C3/255/9)
Kapellmeister Munter sieht hingegen keine Gründe, die gegen das Gastspiel in Colar sprechen. (Seite 4 von 8) (Stadtarchiv C3/255/9)
Auch die Oberspielleitung des Theaters befürwortet das Gastspiel mit Einschränkungen. (Seite 5 von 8) (Stadtarchiv C3/255/9)
Auch die Oberspielleitung des Theaters befürwortet das Gastspiel mit Einschränkungen. (Seite 6 von 8) (Stadtarchiv C3/255/9)
Die Theaterdirektion stimmt dem Gastspiel schließlich unter Auflagen zu. (Seite 7 von 8) (Stadtarchiv C3/255/9)
1912 bestreitet das Philharmonische Orchester dann tatsächlich in Colmar sein erstes auswärtiges Gastspiel. (Seite 8 von 8) (Stadtarchiv C3/255/9)