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Die Geschichte des Philharmonischen Orchesters beginnt mit einer Vorlage an den großen Bürgerausschuss. Und auch später erzählen  Originaldokumente von guten und schlechten Zeiten des Philharmonischen Orchesters.

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1887

Die Vorlage des Stadtrats an den großen Bürgerausschuss zur Finanzierung eines städtischen Orchesters vom 28. März 1887 – das Gründungsdokument des Philharmonischen Orchesters Freiburg (Stadtarchiv C2/44/1):

Die Vorlage des Stadtrats an den großen Bürgerausschuss zur Finanzierung eines städtischen Orchesters vom 28. März 1887. Damit war das Philharmonische Orchester offiziell gegründet. (Seite 1 von 3) (Stadtarchiv C2/44/1)
Die Vorlage des Stadtrats an den großen Bürgerausschuss zur Finanzierung eines städtischen Orchesters vom 28. März 1887. Damit war das Philharmonische Orchester offiziell gegründet. (Seite 2 von 3) (Stadtarchiv C2/44/1)
Ein Kostenvoranschlag war Teil der Vorlage des Stadtrats an den großen Bürgerausschuss. (Seite 3 von 3) (Stadtarchiv C2/44/1)

Rupert Kubon analysiert in seinem Essay zum 100. Jubiläum des Orchesters diese Gründungsfinanzierung genauer und zeigt, dass „der geplante Kostenaufwand […] in einem fast peinlichen Mißverhältnis“ zu den Aufgaben des neuen Orchesters stand:

42 Orchestermusiker und einen Kapellmeister wollte man insgesamt beschäftigen, hinzu kamen Ausgaben für Instrumente, Pulte, etc.. Alles in allem rechnete man mit Kosten (jeweils pro Jahr) in Höhe von 64 100 Mark. Dem gegenüber veranschlagte man Einnahmen von 54 000 Mark (bereits die bisherigen Orchesterzuschüsse aus der Theaterkasse i. H. von 20 000 Mark und ein bislang für Militärkonzerte verwendeter Zuschuß der Beurbarungskasse hinzugerechnet). Es ergab sich somit ein neu zu genehmigender Fehlbetrag für die Stadtkasse von 10 100 Mark. Um die Größenordnung dieser Summe ermessen zu können, sei gesagt, daß der Haushalt der Stadt Freiburg im Jahr 1887 ein Volumen von immerhin 2,5 Millionen umfaßte. Der Theaterkasse wurden von der Stadt 16 000 Mark zugeschossen (Gesamthaushalt der Theaterkasse 1886/87 135 000 Mark). Es zeigt sich also, daß es nicht gerade um „Jahrhunderterscheinungen“ ging, wie etwa bei Neubau des Stadttheaters 1905–1910, der immerhin viereinhalb Millionen Mark insgesamt verschlang.
(100 Jahre Freiburger Philharmonisches Orchester, Freiburg 1987, S. 37)

 

Der Arbeitsvertrag, den die ersten Musiker des städtischen Orchesters Freiburg 1887 unterschrieben. (Stadtarchiv C2/44/1):

Der Vertrag, den die ersten Musiker des städtischen Orchesters Freiburg 1887 unterschrieben. (Seite 1 von 3) (Stadtarchiv C2/44/1)
Der Vertrag, den die ersten Musiker des städtischen Orchesters Freiburg 1887 unterschrieben. (Seite 2 von 3) (Stadtarchiv C2/44/1)
Der Vertrag, den die ersten Musiker des städtischen Orchesters Freiburg 1887 unterschrieben. (Seite 3 von 3) (Stadtarchiv C2/44/1)

 

1891

Auszug aus der „Dienst und Gehaltsordnung für die Beamten der Stadt Freiburg“ vom Jahr 1891. Sie listet die mageren Jahresgehälter der Orchestermusiker auf. Doch bedeutete die Aufnahme der Musiker in das städtische Beamtentum, dass sie Ansprüche auf Pensions-, Witwen- und Waisenversorgung erwarben und damit durch ein Mindestmaß an sozialer Sicherung geschützt waren (Stadtarchiv DSB IV 7 (1)):

Die „Dienst und Gehaltsordnung für die Beamten der Stadt Freiburg“ vom Jahr 1891 listet die mageren Jahresgehälter der Orchestermusiker auf. (Seite 1 von 3) (Stadtarchiv DSB IV 7 (1))
Die „Dienst und Gehaltsordnung für die Beamten der Stadt Freiburg“ vom Jahr 1891 listet die mageren Jahresgehälter der Orchestermusiker auf. (Seite 2 von 3) (Stadtarchiv DSB IV 7 (1))
Die „Dienst und Gehaltsordnung für die Beamten der Stadt Freiburg“ vom Jahr 1891 listet die mageren Jahresgehälter der Orchestermusiker auf. (Seite 3 von 3) (Stadtarchiv DSB IV 7 (1))

 

1909

Die 1909 sorgt das schlechte Wetter für erheblichen Zuhörerschwund bei den sonst beliebten Konzerten im Stadtgarten. Die Stadtgartenkommission bittet daher um Erlaubnis, die Konzerte kurzfristig absagen zu dürfen. (Stadtarchiv C3/255/8):

1909 sorgt das schlechte Wetter für Probleme bei den sonst beliebten Konzerten im Stadtgarten. (Seite 1 von 2) (Stadtarchiv C3/255/8)
Die Stadtgartenkommission bittet um Erlaubnis, die Konzerte bei zu wenigen Zuhörern absagen zu dürfen. (Seite 2 von 2) (Stadtarchiv C3/255/8)

 

1910–1912

1910 begannen die Verhandlungen über die erste Orchesterreise, ein Gastspiel in Colmar. Obwohl diese Reise im Grunde nicht besonders weit war, gab es zwischen den Kapellmeistern Starke und Munterer, der Oberspielleitung und der Theaterleitung eine Auseinandersetzung, ob und unter welchen Bedingungen ein solches Gastspiel überhaupt möglich war. Die Verhandlungen zogen sich über zwei Jahre, bis das Orchester 1912 endlich in Colmar auftreten konnte (Stadtarchiv C3/255/9):

1910 begannen die Verhandlungen über das erste auswärtige Gastspiel des Orchesters in Colmar. (Seite 1 von 8) (Stadtarchiv C3/255/9)
Kapellmeister Gustav Starke spricht sich gegen die Reise aus. (Seite 2 von 8) (Stadtarchiv C3/255/9)
Kapellmeister Munter sieht hingegen keine Gründe, die gegen das Gastspiel in Colar sprechen. (Seite 3 von 8) (Stadtarchiv C3/255/9)
Kapellmeister Munter sieht hingegen keine Gründe, die gegen das Gastspiel in Colar sprechen. (Seite 4 von 8) (Stadtarchiv C3/255/9)
Auch die Oberspielleitung des Theaters befürwortet das Gastspiel mit Einschränkungen. (Seite 5 von 8) (Stadtarchiv C3/255/9)
Auch die Oberspielleitung des Theaters befürwortet das Gastspiel mit Einschränkungen. (Seite 6 von 8) (Stadtarchiv C3/255/9)
Die Theaterdirektion stimmt dem Gastspiel schließlich unter Auflagen zu. (Seite 7 von 8) (Stadtarchiv C3/255/9)
1912 bestreitet das Philharmonische Orchester dann tatsächlich in Colmar sein erstes auswärtiges Gastspiel. (Seite 8 von 8) (Stadtarchiv C3/255/9)

 

1912

Beim 25. Jubiläum im Jahr 1912 arbeiteten noch acht Musiker im Orchester, die schon bei der Gründung 1887 angestellt worden waren. Sie erhielten für ihre treuen Dienste eine Prämie von 100 Mark (Stadtarchiv C3/255/10):

Beim <strong>25. Jubiläum</strong> im Jahr 1912 arbeiteten noch acht Gründungsmitglieder im Orchester. Sie erhielten eine Prämie von 100 Mark. (Stadtarchiv C3/255/10)

 

1914

1910 war das städtische Orchester in das neugebaute Theater umgezogen. Das neue Haus stellte die Musiker vor einige Herausforderungen. Die Intendanz des Theaters veranlasste im Sommer 1914 eine gründliche Prüfung und Einzelbewertung aller Musiker des Orchesters. Im Ergebnis wurden etliche ältere Musiker pensioniert, die übrigen erhielten schlechte Noten oder wurden verwarnt (Stadtarchiv C4/5/18/2):

1914 kam es zu einer Untersuchung des Orchesters, die dazu führte, dass einige Musiker pensioniert und andere verwarnt wurden. (Seite 1 von 2) (Stadtarchiv C4/5/18/2)
1914 kam es zu einer Untersuchung des Orchesters, die dazu führte, dass einige Musiker pensioniert und andere verwarnt wurden. (Seite 2 von 2) (Stadtarchiv C4/5/18/2)

In einem weiteren Protokoll findet sich eine ausführliche Begründung dieser drastischen Maßnahmen:

Die steigenden Anforderungen an Technik und Ton der Orchestermusiker insgesamt, welche seit etwa 12–14 Jahren durch die moderne Orchesterbehandlung der Komponisten gestellt wurden und welche viele der Herren des städtischen Orchesters auf die Dauer nicht folgen konnten, haben das Niveau des Orchesters seit einigen Jahren im Beharrungszustande gehalten, welcher „Stillstand“ aber als ein Rückschritt betrachtet werden muss. Es kommt noch hinzu, dass der gegen früher erheblich vermehrte Dienst die Leistungsfähigkeit insbesondere der älteren Musiker stark abgebraucht hat, dass ferner die sehr difficile Akustik des neuen Theaters weit mehr die einzelnen Schwächen empfinden lässt, insbesondere was Reinheit und Tongebung und Tonhaltung betrifft, als diejenige des alten Theaters und der Festhalle […]
(Stadtarchiv C4/V/18/02)

 

1915

Im Ersten Weltkrieg werden viele Angestellte des Theaters und des städtischen Orchesters zum Kriegsdienst eingezogen. Am 15. September 1915 setzte das Theater den Spielbetrieb komplett aus. Schon wenige Tage später trifft eine Anfrage des Nationaltheaters Mannheim ein, das darum bittet, sein eigenes Orchester mit 14 nun unbeschäftigten Freiburger Musikern wieder auffüllen zu dürfen (Stadtarchiv DSB VIII b (19)):

1915: Weil das Philharmonische Orchester im Ersten Weltkrieg nicht spielt, bittet das Nationaltheater Mannheim darum, sein eigenes Orchester mit Freiburger Musikern wieder aufzufüllen. (Seite 1 von 2) (Stadtarchiv DSB VIII b (19))
1915: Weil das Philharmonische Orchester im Ersten Weltkrieg nicht spielt, bittet das Nationaltheater Mannheim darum, sein eigenes Orchester mit Freiburger Musikern wieder aufzufüllen. (Seite 2 von 2) (Stadtarchiv DSB VIII b (19))

 

1921

Dieser Kassenbericht aus dem Jahr 1921 beziffert die Kosten eines Chorkonzerts (Brahms Deutsches Requiem) auf knapp 11 000 Mark (Stadtarchiv C3/255/8):

Dieser Kassenbericht aus dem Jahr 1921 beziffert die Kosten eines Chorkonzerts (Brahms Deutsches Requiem) auf knapp 11 000 Mark. (Stadtarchiv C3/255/8)

 

1933–1934

April 1933: Nach der Machtergreifung der Nazis listet das Stadttheater seine „nicht arischen“ Mitarbeiter auf. Ein Dokument vom 20. April 1933 denunziert eine Opernsängerin, eine Chorsängerin und eine Schauspielsouffleuse mit jüdischen Vorfahren:

April 1933: Nach der Machtergreifung der Nazis listet das Stadttheater seine „nicht arischen“ Mitarbeiter auf.

Im Mai 1933 bewirkte die nationalsozialistische Gleichschaltung eine Umstrukturierung des Orchestervorstands, der zwar noch von den Orchestermusikern demokratisch gewählt werden durfte, aber nach dem ‚Führerprinzip‘ von fünf auf drei Mitglieder reduziert wurde (Stadtarchiv C4/V/09/07):

1933/34: Die nationalsozialistische Gleichschaltung und das „Führerprinzip“ erfassen auch den Orchestervorstand. (Seite 1 von 2) (Stadtarchiv C4/V/09/07)
1933/34: Die nationalsozialistische Gleichschaltung und das „Führerprinzip“ erfassen auch den Orchestervorstand. (Seite 2 von 2) (Stadtarchiv C4/V/09/07)

Ab 1934 hatte jeder neu engagierte Musiker vor seiner Beamtung eine „Erklärung über die arische Abstammung“ und eine „Erklärung über die politische Zugehörigkeit“ auszufüllen (Stadtarchiv C4/V/26/19):

Die Beamtung von Musikern erforderte ab 1934 eine Erklärung zur arischen Abstammung und zur Parteizugehörigkeit. (Stadtarchiv C4/V/26/19)
Die Beamtung von Musikern erforderte ab 1934 eine Erklärung zur arischen Abstammung und zur Parteizugehörigkeit. (Stadtarchiv C4/V/26/19)

GMD Franz Konwitschny war zu Beginn seiner Amtszeit (1934) politischem Druck aus dem Stab des Stellvertreters des Führers ausgesetzt, der ihm vorwarf wurde, in Wirklichkeit tschechischer Staatsbürger und außerdem „kein Parteigenosse“ zu sein. Konwitschny reagierte, indem er über den damaligen Intendanten des Theaters, Albert Kehm, mitteilen ließ, er sei „in seiner Heimat in Böhmen seit 1923 Mitglied der Deutschen Arbeiterpartei (Hitler-Partei) gewesen“ (Stadtarchiv C4/5/4/8):

Der Stab des Stellvertreters des Führers wirft 1934 dem neuen GMD Franz Konwitschny vor, tschechischer Staatsbürger und außerdem „kein Parteigenosse“ der NSDAP zu sein. (Stadtarchiv C4/5/4/8)
Konwitschny reagierte, indem er mitteilen ließ, er sei „in seiner Heimat in Böhmen seit 1923 Mitglied der Deutschen Arbeiterpartei (Hitler-Partei) gewesen“. (Stadtarchiv C4/5/4/8)

 

1945

GMD Bruno Vondenhoff fordert nach Ende des Zweiten Weltkriegs seine Rehabilitation als Generalmusikdirektor. Diesen Posten hatte er zuvor von 1938 bis 1944 inne. Der neue Oberbürgermeister Dr. Keller lehnt die Wiedereinsetzung Vondenhoffs als GMD jedoch ab (Stadtarchiv C4/V/4/10):

Bruno Vondenhoff fordert nach Ende des Zweiten Weltkriegs seine Rehabilitation als Generalmusikdirektor. Diesen Posten hatte er zuvor von 1938 bis 1944 inne. (Seite 1 von 4) (Stadtarchiv C4/V/4/10)
Bruno Vondenhoff fordert nach Ende des Zweiten Weltkriegs seine Rehabilitation als Generalmusikdirektor. Diesen Posten hatte er zuvor von 1938 bis 1944 inne. (Seite 2 von 4) (Stadtarchiv C4/V/4/10)
Bruno Vondenhoff fordert nach Ende des Zweiten Weltkriegs seine Rehabilitation als Generalmusikdirektor. Diesen Posten hatte er zuvor von 1938 bis 1944 inne. (Seite 3 von 4) (Stadtarchiv C4/V/4/10)
Bruno Vondenhoff fordert nach Ende des Zweiten Weltkriegs seine Rehabilitation als Generalmusikdirektor. Diesen Posten hatte er zuvor von 1938 bis 1944 inne. (Seite 4 von 4) (Stadtarchiv C4/V/4/10)
Der Oberbürgermeister lehnt die Wiedereinsetzung Vondenhoffs als GMD ab. (Seite 1 von 2) (Stadtarchiv C4/V/4/10)
Der Oberbürgermeister lehnt die Wiedereinsetzung Vondenhoffs als GMD ab. (Seite 1 von 2) (Stadtarchiv C4/V/4/10)

 

1950

Der ehemalige GMD Bruno Vondenhoff, der inzwischen Orchesterchef in Frankfurt ist, gratuliert in einem Brief an den Oberbürgermeister Dr. Hoffmann zum geglückten Wiederaufbau „seines geliebten Theaters“ (Stadtarchiv C4/V/4/10):

Vondenhoff, der inzwischen GMD in Frankfurt ist, gratuliert 1950 dem Oberbürgermeister zur Wiedereröffnung des Stadttheaters. (Stadtarchiv C4/V/4/10)

 

1987

Komponist Wolfgang Rihm gratulierte mit diesem Brief dem Philharmonischen Orchester zum 100. Jubiläum („100 Jahre Freiburger Philharmonisches Orchester“, 1987, S. 7):

Komponist Wolfgang Rihm gratuliert dem Philharmonischen Orchester zum 100. Jubiläum („100 Jahre Freiburger Philharmonisches Orchester“, 1987, S. 7)

 

1994–1998

In jüngerer Zeit probierte das Philharmonische Orchester neue Wege aus, um in Kontakt mit dem Publikum und der Stadt zu bleiben. GMD Johannes Fritzsch ließ ab 1994 unter großem Arbeitsaufwand ein Orchesterjournal produzieren und veröffentlichen. Über die Jahre wurde das Heft immer schmaler, bis es schließlich 1998 ganz eingestellt wurde. Hier zu sehen sind die Titelseiten der ersten und der letzten Ausgabe (Stadtarchiv Dwf 530):

GMD Johannes Fritzsch ließ ab 1994 ein Orchesterjournal produzieren und veröffentlichen. Hier die Titelseite erste Ausgabe. (Stadtarchiv Dwf 530)
1998 wurde das Orchesterjournal eingestellt, hier die Titelseite letzten Ausgabe Nr. 34. (Stadtarchiv Dwf 530)

 

Die Vorlage des Stadtrats an den großen Bürgerausschuss zur Finanzierung eines städtischen Orchesters vom 28. März 1887. Damit war das Philharmonische Orchester offiziell gegründet. (Seite 1 von 3) (Stadtarchiv C2/44/1)
Die Vorlage des Stadtrats an den großen Bürgerausschuss zur Finanzierung eines städtischen Orchesters vom 28. März 1887. Damit war das Philharmonische Orchester offiziell gegründet. (Seite 2 von 3) (Stadtarchiv C2/44/1)
Ein Kostenvoranschlag war Teil der Vorlage des Stadtrats an den großen Bürgerausschuss. (Seite 3 von 3) (Stadtarchiv C2/44/1)
Der Vertrag, den die ersten Musiker des städtischen Orchesters Freiburg 1887 unterschrieben. (Seite 1 von 3) (Stadtarchiv C2/44/1)
Der Vertrag, den die ersten Musiker des städtischen Orchesters Freiburg 1887 unterschrieben. (Seite 2 von 3) (Stadtarchiv C2/44/1)
Der Vertrag, den die ersten Musiker des städtischen Orchesters Freiburg 1887 unterschrieben. (Seite 3 von 3) (Stadtarchiv C2/44/1)
Die „Dienst und Gehaltsordnung für die Beamten der Stadt Freiburg“ vom Jahr 1891 listet die mageren Jahresgehälter der Orchestermusiker auf. (Seite 1 von 3) (Stadtarchiv DSB IV 7 (1))
Die „Dienst und Gehaltsordnung für die Beamten der Stadt Freiburg“ vom Jahr 1891 listet die mageren Jahresgehälter der Orchestermusiker auf. (Seite 2 von 3) (Stadtarchiv DSB IV 7 (1))
Die „Dienst und Gehaltsordnung für die Beamten der Stadt Freiburg“ vom Jahr 1891 listet die mageren Jahresgehälter der Orchestermusiker auf. (Seite 3 von 3) (Stadtarchiv DSB IV 7 (1))
1909 sorgt das schlechte Wetter für Probleme bei den sonst beliebten Konzerten im Stadtgarten. (Seite 1 von 2) (Stadtarchiv C3/255/8)
Die Stadtgartenkommission bittet um Erlaubnis, die Konzerte bei zu wenigen Zuhörern absagen zu dürfen. (Seite 2 von 2) (Stadtarchiv C3/255/8)
1910 begannen die Verhandlungen über das erste auswärtige Gastspiel des Orchesters in Colmar. (Seite 1 von 8) (Stadtarchiv C3/255/9)
Kapellmeister Gustav Starke spricht sich gegen die Reise aus. (Seite 2 von 8) (Stadtarchiv C3/255/9)
Kapellmeister Munter sieht hingegen keine Gründe, die gegen das Gastspiel in Colar sprechen. (Seite 3 von 8) (Stadtarchiv C3/255/9)
Kapellmeister Munter sieht hingegen keine Gründe, die gegen das Gastspiel in Colar sprechen. (Seite 4 von 8) (Stadtarchiv C3/255/9)
Auch die Oberspielleitung des Theaters befürwortet das Gastspiel mit Einschränkungen. (Seite 5 von 8) (Stadtarchiv C3/255/9)
Auch die Oberspielleitung des Theaters befürwortet das Gastspiel mit Einschränkungen. (Seite 6 von 8) (Stadtarchiv C3/255/9)
Die Theaterdirektion stimmt dem Gastspiel schließlich unter Auflagen zu. (Seite 7 von 8) (Stadtarchiv C3/255/9)
1912 bestreitet das Philharmonische Orchester dann tatsächlich in Colmar sein erstes auswärtiges Gastspiel. (Seite 8 von 8) (Stadtarchiv C3/255/9)
Beim 25. Jubiläum im Jahr 1912 arbeiteten noch acht Gründungsmitglieder im Orchester. Sie erhielten eine Prämie von 100 Mark. (Stadtarchiv C3/255/10)
1914 kam es zu einer Untersuchung des Orchesters, die dazu führte, dass einige Musiker pensioniert und andere verwarnt wurden. (Seite 1 von 2) (Stadtarchiv C4/5/18/2)
1914 kam es zu einer Untersuchung des Orchesters, die dazu führte, dass einige Musiker pensioniert und andere verwarnt wurden. (Seite 2 von 2) (Stadtarchiv C4/5/18/2)
1915: Weil das Philharmonische Orchester im Ersten Weltkrieg nicht spielt, bittet das Nationaltheater Mannheim darum, sein eigenes Orchester mit Freiburger Musikern wieder aufzufüllen. (Seite 1 von 2) (Stadtarchiv DSB VIII b (19))
1915: Weil das Philharmonische Orchester im Ersten Weltkrieg nicht spielt, bittet das Nationaltheater Mannheim darum, sein eigenes Orchester mit Freiburger Musikern wieder aufzufüllen. (Seite 2 von 2) (Stadtarchiv DSB VIII b (19))
Dieser Kassenbericht aus dem Jahr 1921 beziffert die Kosten eines Chorkonzerts (Brahms Deutsches Requiem) auf knapp 11 000 Mark. (Stadtarchiv C3/255/8)
April 1933: Nach der Machtergreifung der Nazis listet das Stadttheater seine „nicht arischen“ Mitarbeiter auf.
1933/34: Die nationalsozialistische Gleichschaltung und das „Führerprinzip“ erfassen auch den Orchestervorstand. (Seite 1 von 2) (Stadtarchiv C4/V/09/07)
1933/34: Die nationalsozialistische Gleichschaltung und das „Führerprinzip“ erfassen auch den Orchestervorstand. (Seite 2 von 2) (Stadtarchiv C4/V/09/07)
Die Beamtung von Musikern erforderte ab 1934 eine Erklärung zur arischen Abstammung und zur Parteizugehörigkeit. (C4/V/26/19)
Die Beamtung von Musikern erforderte ab 1934 eine Erklärung zur arischen Abstammung und zur Parteizugehörigkeit. (C4/V/26/19)
Der Stab des Stellvertreters des Führers wirft 1934 dem neuen GMD Franz Konwitschny vor, tschechischer Staatsbürger und außerdem „kein Parteigenosse“ der NSDAP zu sein. (Stadtarchiv C4/5/4/8)
Konwitschny reagierte, indem er mitteilen ließ, er sei „in seiner Heimat in Böhmen seit 1923 Mitglied der Deutschen Arbeiterpartei (Hitler-Partei) gewesen“. (Stadtarchiv C4/5/4/8)
Die nationalsozialistische Tageszeitung „Der Alemanne“ gratuliert dem Orchester 1937 zum 50. Jubiläum. (Stadtarchiv C4/5/29/2)
Bruno Vondenhoff fordert nach Ende des Zweiten Weltkriegs seine Rehabilitation als Generalmusikdirektor. Diesen Posten hatte er zuvor von 1938 bis 1944 inne. (Seite 1 von 4) (Stadtarchiv C4/V/4/10)
Bruno Vondenhoff fordert nach Ende des Zweiten Weltkriegs seine Rehabilitation als Generalmusikdirektor. Diesen Posten hatte er zuvor von 1938 bis 1944 inne. (Seite 2 von 4) (Stadtarchiv C4/V/4/10)
Bruno Vondenhoff fordert nach Ende des Zweiten Weltkriegs seine Rehabilitation als Generalmusikdirektor. Diesen Posten hatte er zuvor von 1938 bis 1944 inne. (Seite 3 von 4) (Stadtarchiv C4/V/4/10)
Bruno Vondenhoff fordert nach Ende des Zweiten Weltkriegs seine Rehabilitation als Generalmusikdirektor. Diesen Posten hatte er zuvor von 1938 bis 1944 inne. (Seite 4 von 4) (Stadtarchiv C4/V/4/10)
Der Oberbürgermeister lehnt die Wiedereinsetzung Vondenhoffs als GMD ab. (Seite 1 von 2) (Stadtarchiv C4/V/4/10)
Der Oberbürgermeister lehnt die Wiedereinsetzung Vondenhoffs als GMD ab. (Seite 1 von 2) (Stadtarchiv C4/V/4/10)
Vondenhoff, der inzwischen GMD in Frankfurt ist, gratuliert 1950 dem Oberbürgermeister zur Wiedereröffnung des Stadttheaters. (Stadtarchiv C4/V/4/10)
Auszug aus einem Programmheft (1986/87) während der Amtszeit Eberhard Klokes.
Komponist Wolfgang Rihm gratuliert dem Philharmonischen Orchester zum 100. Jubiläum („100 Jahre Freiburger Philharmonisches Orchester“, 1987, S. 7)
GMD Johannes Fritzsch ließ ab 1994 ein Orchesterjournal produzieren und verüffentlichen. Hier die Titelseite erste Ausgabe. (Stadtarchiv Dwf 530)
1998 wurde das Orchesterjournal eingestellt, hier die Titelseite letzten Ausgabe Nr. 34. (Stadtarchiv Dwf 530)