Chronik

Die Geschichte des Philharmonischen Orchesters Freiburg in der Übersicht.

 


 

1867
erste Spielzeit des Städtischen Theaters
1866/67
Anstellung eines städtischen Kapellmeisters, der Musiktheater- und Konzertaufführungen leitet
1877
Gründung des Philharmonischen Vereins;
Leitung: Hermann Josef Dimmler;
Konzerte mit Clara Schumann, Eugen d’Albert u.a.
1887
Gründung des Städtischen Orchesters mit 42 Musikern,
Kapellmeister: Wilhelm Bruch
Erste Opernaufführung: 4. Oktober 1887 (Lohengrin);
Erstes Sinfoniekonzert: 12. Oktober 1887 (Werke von Wagner, Reinecke, Liszt und Beethoven)
1890–1919
Kapellmeister: Gustav Starke (1919—1924 Opernspielleiter)
1910
Fertigstellung des Theaters Freiburg, Einweihung am 8. Oktober u.a. mit dem dritten Akt aus den Meistersingern von Nürnberg;
Verstärkung des Orchesters um 15 Musiker, 1912 um weitere 2
1914–1919
Einschränkungen, später Aussetzen des Spielbetriebs
1919–1920
Kapellmeister: Camillo Hildebrand
1920–1924
Kapellmeister: Cornelius Kuhn
1922
Richard-Strauss-Festspiele mit dem Komponisten als Gastdirigent
1924–1929
Ewald Lindemann, erstmals als Generalmusikdirektor;
Gäste: Wladimir Horowitz, Sergej Prokofjew, Paul Hindemith u. a.
1929–1934
Generalmusikdirektor: Hugo Balzer
1934–1939
Generalmusikdirektor: Franz Konwitschny
(1933 als Musikalischer Oberleiter, ab 1934 als GMD)
seit 1934 jährliche Aufführungen des Ring des Nibelungen
1939–1945
Generalmusikdirektor Bruno Vondenhoff
1944
„Totaler Krieg“, 1. September: Schließung des Theaters,
27. November: Das Theater und die Konzerthalle werden bei einem Bombenangriff zerstört
1945–1951
Generalmusikdirektor: Wilhelm Schleuning
1945
21. September: erstes Sinfoniekonzert nach dem Krieg
1949
30. Dezember: erste Opernaufführung im Großen Haus seit dem Krieg, Die Meistersinger von Nürnberg
1951–1956
Generalmusikdirektor: Heinz Dressel
Einführung Von Jugend- und Studiokonzerten; 
Das Orchester zählt 52 MitgIieder
1956–1965
Generalmusikdirektor: Hans Gierster
1965–1969
Generalmusikdirektor: Leopold Hager
1969–1973
Generalmusikdirektor: Thomas Ungar
1973–1975
Generalmusikdirektor: Marek Janowski
1975–1978
Generalmusikdirektor: Klauspeter Seibel
1978–1981
Generalmusikdirektor: Klaus Weise
1981–1983
Generalmusikdirektor: Ádám Fischer
1983–1988
Generalmusikdirektor: Eberhard Kloke
1987
Jubiläumsjahr „100 Jahre Freiburger Philharmonisches Orchester“ unter der Leitung von Eberhard Kloke; Festkonzert am 11. Oktober 1987 mit Werken von Mahler, Rihm und Beethoven
Das Orchester zählt 60 Mitglieder
1988–1989
Chefdirigent: Gerhard Markson (kommissarischer GMD)
1989–1993
Generalmusikdirektor: Donald Runnicles
1988–1990
Höherstufung von C- zum B-Orchester in zwei Schritten;
1990 spielen 66 Musjkerjnnen und Musiker im Orchester
1993–1999
Generalmusikdirektor: Johannes Fritzsch
1996
Der Bau des neuen Konzerthauses ist vollendet.
Ursprünglich als neue Spiel- und Heimstätte des Philharmonischen Orchesters geplant, wird es auch zum Spielort des SWR-Sinfonieorchesters Baden-Baden und Freiburg. Die Einweihung findet am 26. Juni mit Arnold Schönbergs Gurreliedern unter der Leitung von Johannes Fritzsch statt. Eine Höherstufung zum A-Orchester wird in Aussicht gestellt, aber schließlich nicht durchgeführt.
1998
Preis des Verbands der deutschen Musikverleger für das beste Konzertprogramm in der Spielzeit 1998/99
1999–2003
Generalmusikdirektor: Kwamé Ryan
2003–2006
Generalmusikdirektorin: Karen Kamensek
2006–2007
Chefdirigent: Patrik Ringborg (kommissarischer GMD)
2007–2008
Chefdirigent: Gerhard Markson (kommissarischer GMD)
2008
Generalmusikdirektor: Fabrice Bollon
2010
Gesamtaufführung des Ring des Nibelungen,
Regie: Frank Hilbrich; erste Ring-Gesamtaufführung seit 1949;
dreifache Nominierung als Orchester des Jahres in der Zeitschrift Opernwelt
2011
Preis des Verbands der deutschen Musikverleger für das beste Konzertprogramm in der Spielzeit 2011/12