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Schon im Frühjahr 1933, kurz nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten, wird Max Krüger, der das Theater seit Mitte der 20er Jahre geleitet hatte, abgesetzt und ein neuer Intendant ernannt.

Dieser schnelle Intendantenwechsel, der im Epochenfilm ausführlich dokumentiert ist, ist bezeichnend für die Gleichschaltung des Theaterbetriebs während der folgenden Jahre: verschiedene Artikel im Bereich „Dokumente“ berichten von Freiburg in den Monaten nach der Machtergreifung, der Vertreibung jüdischer Ensemblemitglieder aus dem Freiburger Theaterleben und der zwiespältigen Intendanz Wolfgang Nufers in den 30er Jahren.

Im Bereich „Presse“ finden sich nicht nur Artikel aus nationalsozialistischen Blättern, sondern auch Berichte über Protestaktionen gegen das „Theaters unter der Hitlerfuchtel“ bei Gastspielen des Freiburger Ensembles im Elsass. Bilder von den 1936 eröffneten neuen Kammerspielen in der Sedanstraße und dem 1939 umgestalteten Zuschauerraum im Großen Haus liegen auf der Bildplattform.


Video: Epochenübersicht